Microsoft Entra Workload ID (NCE)
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- Artikel-Nr.: MS24339
- Laufzeit: 1 Jahr
- Sprache(n): Mehrsprachig
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Produktinformationen "Microsoft Entra Workload ID (NCE)"
Microsoft Entra Workload ID – NCE kaufen | Sichere Identitäten für Apps, Dienste & Automationen
Kontrollierter Zugriff für Workloads mit bedingten Richtlinien, Risikoreduktion, Minimalrechten und transparenter Lebenszyklusverwaltung
Microsoft Entra Workload ID – NCE stellt nicht-menschlichen Akteuren wie Anwendungen, Diensten, Skripten, Containern oder Bots eine eigene Identität bereit. Diese Workloadidentitäten authentifizieren sich gegenüber Cloudressourcen und Diensten und erhalten genau die Zugriffsrechte, die sie benötigen. Sicherheitsrichtlinien, Risikoerkennung und eine klare Nachverfolgung der Identitäten sorgen dafür, dass Zugriffe geprüft, berechtigt und dokumentiert sind.
Workloadidentitäten sind die Identitäten nicht-menschlicher Entitäten, die zur Authentifizierung und Autorisierung genutzt werden. In Microsoft Entra gehören dazu:
- Anwendung: Die globale Darstellung einer App. Sie definiert Tokenausgabe, Ressourcen und Aktionen, die die Anwendung ausführen darf.
- Dienstprinzipal: Die Instanz der Anwendung in einem bestimmten Mandanten. Sie legt fest, welche Operationen die App im jeweiligen Mandanten tatsächlich durchführen kann und auf welche Ressourcen sie zugreift.
- Verwaltete Identität: Eine besondere Ausprägung des Dienstprinzipals, die die Verwaltung von Anmeldeinformationen automatisiert und vereinfacht.
1. Zweck & Zielgruppe
Workloadidentitäten lösen das Problem gemeinsam genutzter Passwörter und unkontrollierter Dienstzugriffe. Sie bieten eine standardisierte, überprüfbare Art, wie Software-Workloads auf Daten, APIs und Infrastruktur zugreifen. Unternehmen und Teams profitieren, wenn Web-Apps, Integrationen, Automationen oder Bereitstellungspipelines sicher mit Cloudressourcen verbunden werden sollen.
Das Ergebnis: klare Zuständigkeiten, einheitliche Richtlinien für Zugriffe, weniger manuelle Geheimnisverwaltung und ein nachvollziehbarer Lebenszyklus der nicht-menschlichen Identitäten.
2. Funktionen & Sicherheitsprinzipien
- Bedingter Zugriff für Workloads: Sicherheitsrichtlinien werden für jede Workloadidentität festgelegt. Die Steuerung kann adaptiv erfolgen – u. a. abhängig von Standort und Risikostufe – sodass nur legitime Zugriffe erlaubt werden.
- Bedrohungen und Risiken eindämmen: Kompromittierte Workloadidentitäten werden erkannt. Auf dieser Grundlage lassen sich Gegenmaßnahmen einleiten, um Missbrauch zu verhindern oder zu begrenzen.
- Prinzip der geringstmöglichen Berechtigungen: Rechte und privilegierte Rollen werden auf das erforderliche Minimum reduziert und regelmäßig überprüft. So bleibt die Angriffsfläche klein.
- Transparente Nachverfolgung: Aktivitäten, Nutzung und Status von Workloadidentitäten werden nachvollziehbar. Unbenutzte Identitäten lassen sich identifizieren und gezielt entfernen.
- Adaptive Zugriffsrichtlinien anwenden: Apps und Dienste erhalten zentral zugewiesene Richtlinien für bedingten Zugriff, die nach Sicherheitskontext ausgesteuert werden.
- Kompromittierte Identitäten erkennen: Risiken durch verlorene oder gestohlene Anmeldeinformationen werden verringert, indem verdächtige Workloads erkannt und bereinigt werden.
- Lebenszyklusverwaltung vereinfachen: Der komplette Lebenszyklus – Erstellung, Nutzung, Überprüfung, Entzug – wird effizient verwaltet und dokumentiert.
Lizenzhinweis: Der bedingte Zugriff für Workloadidentitäten ist eine Premiumfunktion und setzt eine entsprechende Lizenz voraus. Lizenzen wie Entra ID P1/P2 und Entra Workload ID Premium können innerhalb eines Mandanten kombiniert werden.
3. Praxisnahe Anwendungsszenarien
- App-zu-API/Cloudressource: Eine Web-App authentifiziert sich als Workload gegenüber Diensten und ruft Daten oder Konfigurationen ab. Der Zugriff unterliegt bedingten Richtlinien.
- Automatisierungen & Bots: Skripte und Dienste nutzen verwaltete Identitäten – ohne statische Geheimnisse in Dateien. Rechte werden minimal zugewiesen.
- CI/CD-Bereitstellungen: Build- und Release-Pipelines verwenden Dienstprinzipale, um Web-Apps in Azure bereitzustellen. Zugriffe sind nachvollziehbar und auf Aufgaben beschränkt.
- Sicherer Datenzugriff: Workloads greifen mit verwalteter Identität auf Ressourcen wie Key Vault oder Storage zu. Berechtigungen bleiben eng, Rotation und Entzug sind steuerbar.
- Aufräum- & Audit-Prozesse: Unbenutzte oder überprivilegierte Workloadidentitäten werden erkannt, bewertet und entfernt oder neu zugeschnitten.
Ihre Vorteile mit Microsoft Entra Workload ID – NCE
Konsistenter Schutz
Bedingter Zugriff und Risikoerkennung gelten auch für nicht-menschliche Identitäten – ohne Sonderwege. So erhalten nur konforme Workloads Zugriff auf Ressourcen. Richtlinien lassen sich zentral steuern und einheitlich durchsetzen, was Angriffsflächen reduziert.
Minimalrechte in der Praxis
Rollen und Berechtigungen werden nach dem Least-Privilege-Prinzip vergeben und laufend überprüft. Überhöhte oder verwaiste Zuweisungen lassen sich identifizieren und abbauen. Damit sinkt das Risiko von Missbrauch und Fehlkonfigurationen im Betrieb.
Transparenz & Nachvollziehbarkeit
Lebenszyklus, Aktivitätsverläufe und Status der Workload-IDs sind zentral sichtbar. Entscheidungen stützen sich auf klaren Kontext statt Vermutungen. Das erleichtert Audits und beschleunigt Fehleranalyse sowie Bereinigung.
Weniger Geheimnisverwaltung
Verwaltete Identitäten ersetzen fest kodierte Passwörter oder Schlüssel. Erstellung, Rotation und Widerruf der Anmeldeinformationen laufen automatisiert. Das reduziert operative Last und minimiert Leckagerisiken.
Saubere DevOps-Integration
Dienstprinzipale binden Build- und Release-Pipelines sicher an Azure-Ressourcen an. Zugriffe sind über Rollen exakt begrenzt und reproduzierbar. So bleiben Deployments automatisiert, auditierbar und konform.
Lizenzflexibilität
Erweiterte Funktionen für bedingten Zugriff sind lizenzpflichtig und lassen sich nach Bedarf hinzufügen. Unterschiedliche Lizenzstufen können im selben Mandanten kombiniert werden. Dadurch zahlen Teams nur für Features, die sie tatsächlich einsetzen.
5. Governance & Steuerung
Adaptive Richtlinien: Zugriffe von Workloads werden kontextsensitiv bewertet und nur bei erfüllten Bedingungen zugelassen.
Risiko-Signale nutzen: Auffälligkeiten führen zu automatisierten Reaktionen – vom Blockieren bis zu gezielten Aufräumaktionen.
Lebenszyklus im Griff: Von der Erstellung über die Nutzung bis zur Stilllegung bleibt jede Identität nachvollziehbar. So werden Shadow-Identitäten verhindert.
6. Begriffe und typische Beispiele
- Anwendung: definiert Token, Ressourcen und Aktionen.
- Dienstprinzipal: lokale Instanz einer Anwendung im Mandanten, inklusive konkreter Berechtigungen.
- Verwaltete Identität: spezielle Form des Dienstprinzipals, die Anmeldeinformationen automatisch verwaltet.
Beispiele: Zugriff einer Web-App auf Microsoft Graph; Dienste greifen per verwalteter Identität auf Azure-Ressourcen wie Key Vault oder Storage zu; CI/CD-Pipelines deployen Web-Apps nach Azure App Service mit Dienstprinzipal.
Unsere Empfehlung zu Microsoft Entra Workload ID – NCE
Microsoft Entra Workload ID vereinheitlicht die Identitätssicherheit für Software-Workloads. Bedingter Zugriff, Risikoerkennung, Minimalrechte und Transparenz sorgen dafür, dass Integrationen, Automationen und Deployments kontrolliert und nachvollziehbar bleiben. Web-Apps, Dienste und Pipelines erhalten identitätsbasierten Zugriff – ohne statische Geheimnisse und mit klaren Richtlinien.
Für Ihr Unternehmen bedeutet das: weniger Aufwand in der Geheimnisverwaltung, mehr Sicherheit in Projekten und eine belastbare Grundlage für skalierende Digitalangebote. Mit kombinierten Lizenzen stehen die Premiumfunktionen bereit, um Zugriffe kontextsensitiv zu steuern und Risiken wirksam zu reduzieren.
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