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3 Säulen der Microsoft-Server: Windows Server 2025, SQL Server 2022 & Exchange – warum EOL teurer ist als der Umstieg

Warum EOL teuer wird – und wie Sie Ihre Server-Landschaft mit Windows, SQL & Exchange zukunftssicher machen


Die IT-Infrastruktur ist das unermüdliche Rückgrat jedes modernen Unternehmens. Doch in vielen Organisationen läuft sie noch nach dem gefährlichen Prinzip: "Solange es funktioniert, fassen wir es nicht an". Diese Haltung wird spätestens dann teuer, wenn zentrale Systeme wie Windows Server, SQL Server oder Exchange ihren End-of-Life (EOL)-Status erreichen – und sich von einem stabilen Fundament in ein Sicherheitsrisiko verwandeln.

Alte Software, die ihren End-of-Life (EOL)-Status erreicht hat (wie z. B. Windows Server 2012), wird zur offenen Tür für Ransomware, Phishing und Domänenübernahmen. Die vermeintliche "Einsparung" durch das Weiterbetreiben wird durch einen einzigen Sicherheitsvorfall um Dimensionen übertroffen und kann jederzeit zu hohen Kosten führen anstatt zu Einsparungen.

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen praxisnah, wie Sie die Risikoketten veralteter Systeme durchbrechen. Wir führen Sie durch die Modernisierung Ihrer gesamten Microsoft-Landschaft entlang der drei strategischen Säulen: Sicherheit, Zukunftssicherheit und Kosteneffizienz. Erfahren Sie, wie wir die Resilienz gegen Cyberangriffe erhöhen, Performance und Stabilität mit Windows Server 2022/2025 und SQL Server 2022 heben und dank optimierter CAL-Strategien sowie präziser SQL-Lizenzmodelle Ihre Gesamtbetriebskosten (TCO) nachhaltig senken.

Schwerpunkte: Windows Server 2025, Windows Server 2016 eol, Exchange Server SE, EOL-Risiko, Windows Server 2012/2022/, SQL Server 2022, Exchange, Microsoft 365/Teams, Azure-Integration, Lizenz-Compliance, Cloud-Migration

Lesezeit:
 6-8 Minuten

Kernbotschaften

  • EOL ist ein Business-Risiko: End-of-Life-Systeme (z. B. Windows Server 2012) erhalten keine Sicherheitsupdates mehr – Angriffsflächen und Compliance-Risiken steigen schlagartig. Deine IT-Sicherheit ist ohne ein Umstieg in Gefahr !
  • Performance & Agilität zahlen sich aus: Moderne Plattformen wie SQL Server 2022 und Windows Server 2022/2025 liefern spürbar mehr Leistung, integrieren sich in Azure und schaffen Hybrid-Freiheit.
  • Kosten steuern statt ertragen: TCO sinkt durch energieeffiziente Hardware, automatisiertes Management und intelligente Lizenzierung (User/Device-CALs, SQL-Core-Modelle).
  • Datenperformance & -sicherheit: SQL Server 2022 mit Intelligent Query Processing, Always On und Verschlüsselung (TDE) steigert Durchsatz und schützt ruhende/übertragene Daten.
  • Collaboration modernisieren: Von On-Premises-Exchange/SharePoint zu Microsoft 365/Teams – für Sicherheit, Mobilität und Produktivität.
  • Ein praktikabler Fahrplan: EOL-Inventur → Sicherheits-Hardening → Pilot-Migration → Rollout → Lizenz-Optimierung → Betrieb/Automatisierung.
  • Identitäten zuerst absichern: Zero Trust mit MFA/Passkeys, Conditional Access und Privileged Access Management reduziert Kontoübernahmen und Laterale Bewegung messbar.

IT-Infrastruktur 2025: Warum "läuft noch" zum teuersten Risiko wird


Wir erleben eine Zeitenwende: Geschäftsprozesse sind digital, Teams arbeiten verteilt, Anwendungen laufen hybrid – vom Rechenzentrum bis in die Cloud. Gleichzeitig finden wir immer noch Server und E-Mail-Systeme, die ihren End-of-Life (EOL)-Status überschritten haben. Sie scheinen stabil zu laufen, doch ohne Sicherheitsupdates altert der Schutzschild täglich. Attackflächen wachsen, Compliance-Risiken steigen – und die Betriebskosten ziehen nach.

Moderne Plattformen setzen hier an: stärkere Basis-Sicherheit (Härtung, Verschlüsselung, Identitätskontrollen), deutlich mehr Performance für Datenbanken und Workloads sowie integrierte Hybrid-Fähigkeiten für Backup, Monitoring und Skalierung. Wer Server-Modernisierung planvoll angeht, reduziert Ausfallzeiten messbar, gewinnt Agilität für neue Anforderungen und bringt die IT wieder in den secure-by-default-Zustand.

Unser Ansatz: Inventur & Priorisierung von EOL-Systemen, Sicherheits-Hardening für den Übergang, Pilot-Migration mit Rückfallplan und anschließender Standardisierung & Automatisierung im Betrieb. So modernisieren wir Server, Datenbanken und Collaboration schrittweise – ohne unnötige Unterbrechungen. Leitprinzip: Security zuerst, Zukunft denken, Kosten steuern.

  • Server-Modernisierung: Weg von EOL – hin zu aktueller Plattform, härterem Baseline-Schutz und weniger Angriffsfläche.
  • Performance & Agilität: Schnellere Datenverarbeitung, optimierte Workloads, flexible Skalierung für Spitzenlasten.
  • Compliance & Audit-Sicherheit: Regelmäßige Patches, nachvollziehbare Zugriffe, vereinfachte Nachweise für Prüfungen.
  • Kostenkontrolle: Niedrigerer TCO durch energieeffiziente Hardware, Automatisierung und passendes Lizenz-/Berechtigungsmodell.
  • Hybrid-Readiness: Sichere Anbindung an Cloud-Dienste für Backup, Desaster-Recovery, Monitoring und Collaboration.Von-EOL-zur-Losung

Angesichts eines Server-Marktumsatzes von Statista ist der Umsatz von voraussichtlich 38,42 Mrd. Euro in Europa im Jahr 2025 klar: Die Investitionen sind hoch, müssen aber strategisch sein.

Säule 1: Sicherheit & Compliance – die Kostenfalle veralteter Server


Warum EOL ein Unternehmensrisiko ist

Erreicht ein System sein End of Life (EOL), entfallen Sicherheitsupdates. Jedes neue Exploit bleibt offen; mit jedem Monat steigt das Kompromittierungsrisiko. Beispiele sind Windows Server 2012/2012 R2 oder frühere SQL Server-Versionen. Auch ältere Exchange-Builds sind häufiges Ziel – besonders, wenn Outlook Web aus dem Internet erreichbar ist.

Typische Risikoketten im Alltag

  • Zero-Day & Patchlücken: Neue Schwachstelle, kein Fix → Angreifer verschaffen sich Domänenrechte.
  • Exchange-Exposition: Ältere Builds mit Webzugriff → Remote Code Execution → Lateral Movement.
  • Schwachstellen in Bibliotheken: Alte .NET-/OpenSSL-Stacks bleiben ungepatcht → Supply-Chain-Risiken.

Compliance & Haftung

Betriebe ohne Hersteller-Support können gegen interne Richtlinien, vertragliche Auflagen oder gesetzliche Anforderungen verstoßen (z. B. DSGVO-Sorgfaltspflichten). Ein Vorfall auf EOL-Systemen wird schnell zum Audit-Thema – inklusive möglicher Bußgelder oder Reputationsschäden. Sicherheit und Compliance gehen hier Hand in Hand.

Wie wir kurzfristig absichern

  • Inventur & Priorisierung: Welche Server sind EOL? Welche Geschäftsprozesse hängen daran?
  • Härtung: Netzwerksegmentierung, Admin-Workstations, Just-in-Time-Privilegien, Protokollierung.
  • Exchange-Sofortmaßnahmen: Angriffsfläche reduzieren, Outlook Web App absichern, aktuelle CU/SU (wo möglich), EDR ( Endpoint Detection and Response)
  • Backups & Wiederherstellung: Immutable/Offline-Backups, Restore-Tests.
Wichtiger Hinweis:
  • Die Einsparung durch das Weiterbetreiben veralteter Server endet spätestens mit dem ersten Sicherheitsvorfall.
    Proaktive Modernisierung ist die wirksamste Schutzmaßnahme. 
  • EOL-Server sind kein Sparmodell, sondern ein Business-Risiko: ungepatchte Sicherheitslücken, höhere Ransomware-Gefahr, drohende Audit-/DSGVO-Bußgelder und teure Ausfallzeiten. Schon ein einziger Vorfall übersteigt die Ersparnis um ein Vielfaches.
  • Extended Security Updates (ESU) sind lediglich eine Übergangslösung keine langfristige Lösung für Windows 10

Microsoft Server mit abgelaufenem End-of-Life (EOL) – Stand November 2025 

Für die folgenden Microsoft-Produkte ist der erweiterte Support beendet. Es gibt keine regulären Sicherheitsupdates mehr, was die Angriffsfläche und das Compliance-Risiko erhöht.

KategorieServer-VersionEOL-Datum (Erweiterter Support)
Datenbanksoftware SQL Server 2008 / 2008 R2 9. Juli 2019
Datenbanksoftware SQL Server 2012 12. Juli 2022
Serverlösungen Windows Server 2008 / 2008 R2, Windows Server 2011 (SBS 2011) 14. Januar 2020
E-Mail & Collaboration Server Exchange Server 2010 13. Oktober 2020
SharePoint & Teamlösungen /
E-Mail & Collaboration Server

SharePoint Server 2013/
Exchange Server 2013

11. April 2023
Serverlösungen Windows Server 2012 / 2012 R2 10. Oktober 2023
E-Mail & Collaboration Server/
Business-Kommunikation
Exchange Server 2016/
Skype for Business Server 2019
14. Oktober 2025

Wichtiger Hinweis zu CAL-Lizenzen

CALs ( Client Access Licenses) -  haben kein eigenes EOL-Datum (z. B. Remote Desktop CAL, SQL Server CAL, Exchange Server CAL). Entscheidend ist die Version des Servers, auf den zugegriffen wird.

  • CALs müssen zur korrekten Server-Version passen (ältere CAL ≠ neue Server-Version).
  • Das Haupt­risiko entsteht durch die zugrunde liegende EOL-Server-Software (z. B. Exchange 2016, SQL Server 2012, Windows Server 2012). Ohne Updates bleibt das System angreifbar – unabhängig vom CAL-Status.
  • Beim Upgrade auf eine neue Serverversion (z. B. Exchange 2016 → Exchange 2019) müssen die CALs ebenfalls aktualisiert werden.

Säule 2: Zukunftssicherheit – Agilität, Performance & Hybrid

Wer seine Server modernisiert, profitiert nicht nur von höherer Performance, sondern auch von besserer Integration in hybride Cloud-Umgebungen.



SQL Server 2022

Schnell, stabil und bereit für Analysen.

SQL Server 2022 beschleunigt Abfragen spürbar und hält Systeme auch bei Last stabil. Die wichtigsten Punkte in kurz:

  • Mehr Tempo im Alltag: Intelligent Query Processing, Memory Grant Feedback und Query Store reduzieren Wartezeiten und Fehler durch schlechte Ausführungspläne.
  • Analytik: Columnstore & In-Memory OLTP sorgen für schnelle Reports und hohe Transaktionsraten.
  • Azure-Link: für Analysen/Backup/DR
  • Security: TLS 1.3, TDS 8.0, Datenklassifizierung und Always Encrypted (mit Secure Enclaves) schützen sensible Informationen.
  • Datenvirtualisierung: Externe Quellen (z. B. ERP/CRM) lassen sich anbinden, ohne alles zu kopieren – ideal für BI und Reporting.

Windows Server 2022/2025

Robuste Grundlage für Workloads. 

Die aktuellen Windows-Server liefern eine stabile, sichere Basis für virtuelle Maschinen, Dateien und Anwendungen.

  • Virtualisierung & Resilienz: Dichte Konsolidierung mit Hyper-V; Hyper-V Replica hilft bei schneller Wiederherstellung.
  • Härtung nach Best Practice: Secured-core, Schutz von Anmeldedaten und moderne Verschlüsselung – passend für Zero-Trust-Vorgaben.
  • Storage & Netzwerk: Schnellere Replikation, resiliente Volumes und optimiertes SMB für große Datenmengen.
  • Hybrid-fähig: Mit Azure Arc Systeme inventarisieren, überwachen und per Richtlinien steuern – on-prem und in der Cloud einheitlich. Azure Arc ist Microsofts zentrale Plattform, um lokale und Cloud-Server einheitlich zu verwalten – ideal für hybride Infrastrukturen mit mehreren Standorten
  • Nachvollziehbar: Protokollierung und Audits schaffen Transparenz für Betrieb und Complian

Exchange Server SE

E-Mail, Kalender & Archiv – sauber organisiert. 

Exchange Server SE bündelt E-Mails, Kalender, Kontakte, Ressourcen und Archivierung in einer Plattform – verlässlich, nachvollziehbar und regelkonform.

  • Postfächer im Griff: Globales Adressbuch, Delegationen, Quotas und regelbasierte Archivierung – klar definierte Zuständigkeiten statt Chaos.
  • Kalender & Ressourcen: Räume, Geräte und Teams lassen sich einfach buchen und vertreten – ideal für Schichten, Projekte und Meetings.
  • Nahtlose Microsoft-Integration: Dateien, Notizen und Meetings sind direkt mit den Nachrichten- und Kalenderprozessen verknüpft.
  • Web & Mobil: Sicherer Zugriff im Browser und unterwegs – produktiv arbeiten, ohne die Sicherheitslinie zu verlassen.
  • Sicherheit out-of-the-box: Antivirus/Antispam, Data Loss Prevention und moderne Kryptographie (TLS 1.2+) senken Risiken im Mail-Verkehr.
  • Bereitstellung: On-Prem/Hybrid/Cloud 

Hybrid als Königsweg

Nicht alles muss in die Cloud. Aber fast alles profitiert von Hybrid: sensible Daten bleiben on-prem, Elastizität und Notfallwiederherstellung kommen aus der Cloud. Ergebnis: höhere Performance, bessere Compliance und planbare Kosten.

Säule 3: Wie moderne Server Kosten, Energie und Lizenzchaos bändigen


Versteckte Kosten alter Umgebungen

  • Wartung/Support: EOL-Hardware treibt Ersatzteil- und Dienstleistungskosten – schnelle Reaktion ist oft nicht möglich.
  • Downtime: Ungeplante Ausfälle verursachen Umsatz- und Produktivitätsverluste.
  • Energie: Ältere Server verbrauchen deutlich mehr Strom; moderne Systeme amortisieren sich über die Energiekosten.

Lizenz-Optimierung mit Augenmaß

  • Windows Server CALs: User vs. Device – wir wählen das Modell, das zur Belegschaft und zum Nutzungsprofil passt.
  • Remote Desktop Services (RDS): Saubere Trennung von Windows- und RDS-CALs verhindert Audit-Überraschungen.
  • SQL-Lizensierung: Pro Core vs. Server/CAL – in virtualisierten Umgebungen rechnen wir Szenarien durch (z. B. Host-Lizenzierung vs. VM-Bündelung).
Praxis-Tipp: Wir starten mit einer Lizenz-Istaufnahme (Server, VMs, Nutzer/Geräte, RDS, SQL) und gleichen sie mit Verträgen ab. Oft lassen sich Kosten durch Modellwechsel oder Konsolidierung kurzfristig senken.

EOL-Betrieb fortsetzen oder Server modernisieren? Vergleichstabelle

KriteriumEOL-Betrieb fortsetzenModernisierte Umgebung
Sicherheit Keine Patches, hohe Angriffsfläche Aktuelle Updates, EDR, Härtung
Compliance Audit-Risiko, DSGVO-Sorge Nachweisbare Konformität
Performance Wartezeiten, Flaschenhälse Mehr Durchsatz, bessere Latenzen
Kosten & Energie Steigende Wartung/Strom Effiziente Hardware, längere Zyklen
Agilität/Hybrid Kaum Cloud-Anbindung Azure-Integration, DR, Monitoring

Versteckte Kostenfallen: CALs, RDS und SQL richtig wählen und das Audit-Risiko vermeiden

Windows Server benötigt CALs (Client Access Licenses) für jeden Nutzer oder jedes Gerät, das auf Serverdienste zugreift. Bei Remote Desktop Services (RDS) ist zusätzlich eine RDS-CAL pro User oder Device erforderlich …


Wann ist eine CAL eine CAL?

Windows Server benötigt CALs für jeden Nutzer oder jedes Gerät, das auf Serverdienste zugreift. Die strategisch korrekte Wahl zwischen User CALs (viele Geräte pro Nutzer) und Device CALs (viele Nutzer an einem Gerät, z. B. Schichtbetrieb) entscheidet maßgeblich über die Wirtschaftlichkeit Ihrer Server-Lizenzen. 

Remote Desktop CALs

Für RDS ist zusätzlich eine RDS-CAL pro User/Device erforderlich – zusätzlich zur Windows-CAL. Wir stellen sicher, dass Lizenzserver korrekt konfiguriert sind und Zählung/Reports stimmen.

SQL-Lizensierung richtig wählen

Die Lizenz-Optimierung von SQL Servern ist ein zentraler Pfeiler der Modernisierung, da eine falsche Wahl oder das Festhalten an alten Editionen unnötige Betriebskosten und Audit-Risiken verursacht

  • Per Core: Ideal für internetexponierte Workloads und hohe Benutzerzahlen; planbar bei VM-/Host-Lizenzierung.
  • Server/CAL: Sinnvoll bei begrenzten, internen Nutzern – Achtung bei indirekten Zugriffen.
  • Virtualisierung: Konsolidierung kann Lizenzbedarf senken (z. B. Host-Lizenzierung für unbegrenzte VMs mit Software Assurance, wenn passend).

Action-Plan: In 90 Tagen erfolgreiche Server Modernisierung

Mit diesem 90-Tage-Fahrplan führen wir Unternehmen Schritt für Schritt aus der EOL-Falle – planbar, sicher und ohne Ausfallzeiten


  1. EOL-Inventur: Den Überblick schaffen: Was haben wir? Eine vollständige Liste aller Server, Programme, Datenbanken und E-Mail-Systeme erstellen. Ziel: Keine Altlasten vergessen und alle Abhängigkeiten klären.

  2. Risikobewertung:  Gefahren einschätzen: Die größten Schwachstellen (Sicherheit, fehlende Gesetzeskonformität) identifizieren und nach dem möglichen Schaden für das Geschäft priorisieren. Ziel: Sofortige und dringende Handlungsfelder festlegen.

  3. Zielbild & Architektur: Die Strategie festlegen: Entscheiden, welche Anwendungen zukünftig lokal, in der Cloud oder im Hybrid-Betrieb laufen. Die zentrale digitale Identität (Nutzerverwaltung) als Anker nutzen. Ziel: Eine klare, zukunftssichere IT-Ausrichtung definieren.

  4. Lizenz-Check: CALs (Windows/RDS), SQL-Modelle Sparpotenziale suchen: Prüfen, ob die aktuellen Lizenzen (für Nutzer, Geräte und SQL-Datenbanken) optimal gewählt sind. Ziel: Unnötige Kosten identifizieren und sofort einsparen., 

  5. Rollout-Plan: Den Umzug planen: Festlegen, wann welche Nutzergruppen umgestellt werden (in Phasen/Wellen), die Betriebsunterbrechungen planen und die Mitarbeiter gezielt schulen. Ziel: Reibungsloser Übergang ohne Produktivitätsverlust.

  6. Automatisierung: Effizienz schaffen: Prozesse wie Updates, Konfigurationen und Datensicherungen automatisieren. Ziel: Den manuellen Aufwand der IT-Abteilung reduzieren und die Zuverlässigkeit erhöhen.

  7. Review & Optimierung:Erfolg messen: Regelmäßig die Kosten und die Leistung (z. B. Schnelligkeit, Ausfallzeiten) überwachen. Kennzahlen wie die Sicherheitsquote (MFA-Nutzung) prüfen. Ziel: Kontinuierliche Verbesserung und Kostenkontrolle sicherstellen.

Von der Theorie zur Praxis: Diese Lösungen machen Ihre IT fit für die Zukunft

Für Planung, Lizenzierung und Betrieb verlinken wir direkt auf passende Kategorien in unserem Shop. So finden Sie schnell die richtige Lösung – von Server-Editionen über Datenbanken bis zur Datensicherung.


 

Unser Tipp: Wir kombinieren Windows Server, SQL Server 2022, Exchange/365-Lösungen und Backup/Recovery zu einer ganzheitlichen Roadmap – inklusive Lizenz-Check (Windows/RDS-CALs, SQL-Modelle). 
Jetzt beraten lassen: Gemeinsam ermitteln wir, welche Server-, SQL- und Exchange-Strategie zu Ihrer Umgebung passt – und begleiten Sie bei der Umsetzung

Zukunftsfeste Server-Migration: Die einfache 3er-Formel


Eine moderne Microsoft-Landschaft ruht auf drei tragenden Säulen: Sicherheit (EOL eliminieren, härten, Backup testen), Zukunftssicherheit (Windows/SQL modernisieren, Hybrid-Fähigkeit ausbauen) und Kosteneffizienz (Energie, Automatisierung, Lizenzen). Wir gehen strukturiert vor, reduzieren Risiken kurzfristig und schaffen zugleich die Plattform für neue Projekte – von Analytics bis KI-gestützter Automatisierung.

Warum aktuelle Server unverzichtbar sind

Veraltete Systeme mit End-of-Life (EOL) erhalten keine Sicherheitsupdates mehr. Das erhöht die Angriffsfläche für Ransomware, Zero-Day-Exploits und Credential-Diebstahl. Typische Folgen sind Produktionsausfälle, Datenabfluss und teure Wiederherstellungen – oft teurer als eine rechtzeitige Server-Modernisierung.

  • Cyberrisiko: Keine Patches => anfällig für Remote Code Execution, Laterale Bewegung, Domänenübernahme.
  • Compliance-Risiko: erhöhte DSGVO-/Audit-Risiken; alte Protokolle (z. B. TLS 1.0/1.1, SMBv1) gelten als unsicher.
  • Downtime & Kosten: längere Wiederherstellungszeiten, höhere TCO, also die Summe aller Kosten, die für Anschaffung, Nutzung, Wartung und Entsorgung eines Produkts über den gesamten lebenszyklus anfallen - durch Notfall-Support, Ersatzteile, Energieverbrauch.
  • Verlust der Sicherheit und Planbarkeit: Endet der Herstellersupport, fallen nicht nur die wichtigen Patches weg, sondern das IT-Team muss komplexe und risikoreiche Workarounds entwickeln, anstatt auf planbare, einfache Wartung zurückgreifen zu können.

Die entscheidenden Vorteile von aktuellen Servern  

1
Stärkere Basis-Sicherheit
  • Server bieten Schutz, der direkt in die Hardware integriert ist (Secured-core).
  • Funktionen wie Credential Guard isolieren Anmeldedaten vor Malware, und die Härtung "out of the box" reduziert das Risiko durch sichere Voreinstellungen.
Beispiel: Ein Secured-core Server schützt sich selbst gegen Angriffe auf Firmware-Ebene, die bei Alt-Systemen oft unbemerkt bleiben.
2
Bessere Verfügbarkeit
  • Dank stabiler Always-On-Konzepte (z. B. in SQL Server) können Server bei einem Ausfall nahtlos übernehmen.
  • Dies ermöglicht eine schnellere Wiederherstellung und eine zuverlässige Datenreplikation.
Beispiel: Fällt ein SQL-Host aus, übernimmt der Backup-Host dank Always-On automatisch. Endanwender bemerken maximal eine kurze Verzögerung statt eines stundenlangen Ausfalls.
3
Mehr Performance
  • Datenbanken profitieren massiv von Intelligent Query Processing (die Datenbank optimiert Abfragen automatisch).
  • Optimierte Parallelisierung und effizientere Speicher-Stacks erhöhen die Geschwindigkeit bei Datenzugriffen deutlich.
Beispiel: Abfragen, die auf Alt-Systemen 20 Sekunden dauerten, liefern auf SQL Server 2022 dank intelligenter Optimierung Ergebnisse in 5 Sekunden – ein direkter Produktivitätsgewinn.
4
Hybrid-Fähigkeit
  • Die neuen Versionen stellen eine saubere Anbindung an Cloud-Dienste her.
  • Das erlaubt, Backup, DR und Richtlinienverwaltung bequem aus der Cloud zu steuern.
Beispiel: Kritische Serverdaten werden automatisch in die Azure-Cloud repliziert – kostengünstiges Notfall-Backup außerhalb der eigenen IT-Räume.
5
Automatisierung
  • Automatisiertes Patch-Management und intelligentes Monitoring reduzieren Routineaufgaben und Compliance-Reports messbar.
  • Der Betriebsaufwand des IT-Teams sinkt signifikant.
Beispiel: Sicherheits-Updates können auf bestimmten Windows-Server-Versionen per Hotpatching ohne Neustart eingespielt werden.
6
Energieeffizienz
  • Moderne Hardware plus effizientere Betriebssysteme senken Strom- und Kühlbedarf.
  • Das reduziert den ökologischen Fußabdruck und direkt die Total Cost of Ownership (TCO).


Wer heute modernisiert, spart morgen doppelt: weniger Sicherheitsrisiken, geringere Betriebskosten und eine IT, die auf kommende Anforderungen – von KI bis Cloud-Automatisierung – vorbereitet ist. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Ihre Server-Landschaft auf Zukunftskurs zu bringen.

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