Lösung: Cyberangriffe stoppen (weniger Phishing & Ransomware)
„Cyberangriffe 2025 erreichen ein neues Rekordniveau: Mit Schäden von über 266,6 Mrd. € und 81 % betroffenen Unternehmen ist IT-Sicherheit längst kein Kostenfaktor mehr, sondern ein geschäftskritischer Erfolgsfaktor. Klassische Vertrauenszonen stoßen an ihre Grenzen – Zero Trust setzt genau hier an und bietet Unternehmen einen modernen Schutz gegen Phishing, Ransomware und organisierte Kriminalität.“
Die neue Generation von Sicherheitsarchitekturen richtet sich an Unternehmen, die ihre Systeme zukunftssicher betreiben und dabei sowohl On-Premises als auch in der Cloud maximale Stabilität erwarten. Im Vergleich zu klassischen Perimeter-Modellen hebt Zero Trust die Grenzen traditioneller Sicherheitskonzepte deutlich an. Identitätszentrierte Zugriffe, MFA/2FA, ZTNA und Mikrosegmentierung helfen, Angriffe frühzeitig zu stoppen, Daten zu schützen und Ausfallzeiten drastisch zu reduzieren.
Unternehmen profitieren damit von höherer Resilienz, besserer Compliance und spürbar mehr Vertrauen bei Kunden und Partnern. In diesem Blog geben wir einen kompakten Überblick über die Bedrohungslage, erklären die Prinzipien von Zero Trust, zeigen die wichtigsten Schritte für IT-Teams und Führungskräfte und beantworten typische Fragen rund um Phishing-Schutz, Ransomware-Resilienz und Cloud-Security.
Kernbotschaften
- Bedrohungslage bleibt hoch: Seit 2020 steigen Auslandstaten im Phänomenbereich Cybercrime kontinuierlich; 2023: +28 % gegenüber 2022. Inlandstaten stagnieren auf hohem Niveau (134.407 Fälle; -1,8 %).
- Schaden immens: 178,6 Mrd. € gesamtwirtschaftlicher Schaden im Jahr 2023 direkt durch Cyberangriffe.
- Aufklärung verbessert: Die Aufklärungsquote bei Cybercrime stieg 2023 um drei Prozentpunkte auf 32,2 %.
- Wirtschaft unter Druck: In den letzten 12 Monaten waren 81 % der Unternehmen von Diebstahl, Spionage oder Sabotage betroffen; der Gesamtschaden stieg auf 266,6 Mrd. € (Stand: 28.08.2024).
- Täterbild schärft sich: 70 % der betroffenen Unternehmen ordnen Vorfälle organisierter Kriminalität zu; als Herkunftsländer werden u. a. China (45 %) und Russland (39 %) genannt.
- Zero Trust wirkt: Identitätszentrierte Zugriffe, MFA/2FA (Multi-Faktor-/Zwei-Faktor-Authentifizierung), Least-Privilege (Prinzip der geringsten Rechte), ZTNA (Zero-Trust-Netzwerkzugang) und Mikrosegmentierung (feingranulare Trennung von Systemen/Anwendungen) reduzieren Phishing-Erfolg, stoppen Laterale Bewegung und begrenzen Ransomware-Schäden.
Inhaltsverzeichnis
- Einordnung: Wo wir stehen – und warum Zero Trust jetzt Priorität hat
- Angriffe auf die deutsche Wirtschaft nehmen zu (Stand: 28. August 2024)
- Auswirkungen einer starken IT-Sicherheit auf den Unternehmensumsatz
- Zero Trust einfach erklärt: Prinzip, Nutzen und schnelle Effekte
- Aktuelle Schadentreiber: Ransomware vorn, Phishing rückläufig, DDoS im Aufwind
- Häufigste Angriffe – und wie wir sie mit Zero Trust ausbremsen
- Cybersecurity für Unternehmen: Die wichtigsten Schritte für Führungskräfte und IT-Teams
- Sicherheit in der Praxis: Welche Produkte welches Problem lösen
- FAQ: Zero Trust – die wichtigsten Fragen & Antworten bezüglich IT-Sicherheit
Einordnung: Wo wir stehen – und warum Zero Trust jetzt Priorität hat
Cybercrime in Deutschland: Auslandstaten, Inlandstaten & Aufklärung
Straftaten im Bereich Cybercrime liegen in Deutschland weiter auf einem hohen Niveau. Besonders auffällig ist der Anstieg der Auslandstaten, also jener Cyberstraftaten, die in Deutschland Schaden anrichten, jedoch aus dem Ausland oder von einem unbekannten Ort aus verübt werden. Seit Beginn der Erfassung im Jahr 2020 nimmt diese Kategorie kontinuierlich zu; 2023 lag das Plus bei 28 % gegenüber dem Vorjahr. Die Auslandstaten übersteigen damit erneut die Inlandstaten, bei denen Deutschland gleichermaßig Handlungs- und Schadensort ist. Die Inlandstaten stagnieren auf hohem Niveau (134.407 Fälle; −1,8 % gegenüber 2022). Parallel stieg die Aufklärungsquote bei Cybercrime um drei Prozentpunkte auf 32,2 %.
Wirtschaftlicher Schaden: Die Dimension
Cybercrime richtet jährlich enorme wirtschaftliche Schäden an. Laut Erhebung des Branchenverbands Bitkom lagen die direkt durch Cyberangriffe verursachten Gesamtschäden im Jahr 2024 bei 176.6 Mrd. €. Für Unternehmen bedeutet das: Cyberrisiken sind geschäftskritische Risiken und gehören in die Verantwortung der Geschäftsführung.
Angriffe auf die Unternehmenswirtschaft nehmen zu: 81 % betroffen;
Gesamtschaden 266,6 Mrd. €; Täterherkunft u. a. China 45 %,
Russland 39 %, Osteuropa 32 %, Deutschland 20 %.
Cybercrime im engeren Sinne
Unter Cybercrime im engeren Sinne verstehen wir Delikte, die unmittelbar auf Informations- und Kommunikationstechnik zielen: unbefugter Systemzugriff, Schadsoftware-Infektionen, DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service – Überlastungsangriffe), Datenausspähung, Credential-Missbrauch (gestohlene/anprobierte Passwörter) oder die Kompromittierung von Cloud-Konten. In diesem Umfeld greifen klassische Perimeter-Modelle zu kurz – Angreifer bewegen sich nach dem initialen Eindringen häufig seitwärts, heben Rechte an und kompromittieren weitere Systeme.Genau hier setzt Zero Trust an.
Angriffe auf die deutsche Wirtschaft nehmen zu (Stand: 28. August 2024)
Betroffenheit, Täterschaft & Herkunftsländer
Deutsche Unternehmen rücken verstärkt in den Fokus von Angreifern aus dem In- und Ausland. In den vergangenen zwölf Monaten waren 81 % aller Unternehmen vom Diebstahl von Daten und IT-Geräten sowie von digitaler und analoger Industriespionage oder Sabotage betroffen; weitere 10 % vermuten Vorfälle. Der Gesamtschaden stieg von 205,9 Mrd. € auf 266,6 Mrd. € und übertraf den bisherigen Rekordwert von 223,5 Mrd. € (2021). 70 % der betroffenen Unternehmen ordnen Angriffe der organisierten Kriminalität zu (Vorjahr: 61 %), 20 % nennen ausländische Geheimdienste (2023: 7 %). Als wichtigste Ausgangsbasis wurden China (45 %), Russland (39 %) und Osteuropa außerhalb der EU/RU (32 %) genannt, während Angriffe aus Deutschland rückläufig sind (20 %; 2023: 29 %).

Angriffsherkunft (Karte/Bubbles): China 45 %, Russland 39 %, Osteuropa (ohne EU/RU) 32 %, Deutschland 20 %.
Praxisempfehlung für Geschäftsleitungen
Cyberrisiken aktiv managen heißt: klare Zuständigkeiten, belastbare Kennzahlen und passende Schutzlösungen. Moderne Sicherheitsprodukte reduzieren Risiken messbar und erkennen Angriffe früh.
Auswirkungen einer starken IT-Sicherheit auf den Unternehmensumsatz
IT-Sicherheit als Wachstumsmotor der digitalen Wirtschaft
Moderne IT-Sicherheit ist längst nicht mehr nur ein Kostenfaktor, sondern entwickelt sich zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Unternehmen, die frühzeitig in Cybersecurity-Strategien wie Zero Trust, MFA/2FA (Multi-/Zwei-Faktor-Authentifizierung), ZTNA (Zero-Trust-Netzwerkzugang) oder Cloud-Security-Software investieren, verzeichnen laut aktuellen Studien ein deutlich höheres Umsatzwachstum als Branchenmitbewerber mit schwächerem Sicherheitsniveau.
Grafik – Auswirkungen einer IT-Sicherheit auf den Umsatz: Umsatzwachstum durch IT-Sicherheit weltweit
11,2 %, Deutschland 10,1 %, Europa 10,9 %, Rest der Welt 11,4 %.
Vergleich nach Regionen – Deutschland im internationalen Kontext
Weltweit
Unternehmen weltweit haben ein Umsatzplus von 11,2% durch IT-Sicherheitsinvestitionen erzielt. Dies zeigt, wie Cybersecurity Effizienz und Vertrauen steigern kann.
Europa
In Europa (außerhalb von Deutschland) liegt der Umsatzanstieg bei 10,9%. Dies zeigt, dass Unternehmen, die auf Cybersecurity setzen, einen Wettbewerbsvorteil haben.
Deutschland
In Deutschland liegt der Umsatzanstieg durch IT-Sicherheitsinvestitionen bei 10,1%. Das zeigt, wie wichtig IT-Sicherheit für nachhaltiges Wachstum und Effizienz ist.
Warum IT-Sicherheit Wachstum schafft
- Vertrauen stärkt Kaufentscheidungen: Kunden bevorzugen Unternehmen mit nachweislich sicherer Datenverarbeitung.
- Stabile Betriebsprozesse: Schutz vor Ransomware und Ausfällen senkt unplanmäßige Kosten.
- Compliance & Zertifizierungen: Nachweisbare Sicherheit öffnet neue Märkte (z. B. EU-DORA, ISO 27001).
- Innovationsfreiraum: Gesicherte Cloud-Umgebungen ermöglichen schnellere Produkt- und Serviceentwicklung.
- Employer Branding: IT-Sicherheit erhöht die Attraktivität als Arbeitgeber für Fachkräfte.
IT-Sicherheit rechnet sich – messbar und nachhaltig
Zero Trust einfach erklärt: Prinzip, Nutzen und schnelle Effekte
Vom reaktiven Flickwerk zur proaktiven Härte
Klassische Sicherheitsansätze warten oft auf den Alarm – doch dann ist es meist schon zu spät. Kaspersky Vulnerability and Patch Management (KVPM) kehrt die Logik um: Wir eliminieren die Angriffsfläche, bevor Angreifer sie überhaupt nutzen können. Wir identifizieren und schließen systematisch die Schwachstellen, die als Hauptvektor für Cyberattacken dienen, und machen Ihre Infrastruktur widerstandsfähig. Das Ergebnis: Ihre Systeme sind härter und die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher, kostspieliger Angriffe sinkt drastisch.
Geschäftsnutzen, den wir messen
- Deutlich weniger erfolgreiche Exploits durch zeitnahes, automatisiertes Patchen bekannter Sicherheitslücken (z. B. in Betriebssystemen, Browsern und Drittanbieter-Software).
- Massiv reduziertes Angriffsrisiko dank detaillierter Risikoanalyse und Beseitigung von Fehlkonfigurationen und unnötigen Diensten (System-Hardening).
- Kürzere MTTC (Mean Time To Contain – Zeit bis zur Eindämmung) durch zentrales, schnelles Einspielen von Patches auch auf komplexen und verteilten Infrastrukturen.
- Geringere Ausbreitung von Schadsoftware durch das Schließen der Einfallstore, die für die initiale Kompromittierung genutzt werden (z. B. Ransomware-Schutz).
- Auditsicherheit durch lückenlose Dokumentation des Patch-Status und Nachweis der Einhaltung von Sicherheitsstandards und Compliance-Vorgaben.
Vom Perimeter zur kontinuierlichen Verifizierung
Klassische Perimeter-Modelle unterstellen „vertrauenswürdige“ Zonen. Gelingt das Eindringen, sind weitreichende Bewegungen möglich. Zero Trust kehrt die Logik um: niemals vertrauen, immer überprüfen. Identitäten (IAM – Identity & Access Management), Geräte, Standort und Risiko werden vor jeder Freigabe geprüft; Rechte bleiben minimal und zeitlich begrenzt. Ergebnis: Gestohlene Passwörter verlieren an Wert, Laterale Bewegung wird unterbunden, Verschlüsselung durch Ransomware bleibt lokal begrenzt.
Geschäftsnutzen, den wir messen
- Weniger erfolgreiche Phishing-Logins durch MFA/2FA (Multi-/Zwei-Faktor-Authentifizierung) und adaptive Policies.
- Weniger Privilege Escalations dank Least-Privilege (Prinzip der geringsten Rechte) & Just-in-Time-Berechtigungen (JIT – temporäre, bedarfsgesteuerte Rechte).
- Kürzere MTTR (Mean Time To Respond – Reaktionszeit) durch konsolidierte Telemetrie (z. B. SIEM – Security Information & Event Management) und standardisierte Reaktionspfade.
- Begrenzte Ausbreitung von Schadsoftware durch Mikrosegmentierung und ZTNA (Zero-Trust-Netzwerkzugang).
- Auditsicherheit durch nachvollziehbare Rollen, Genehmigungen und Rezertifizierungen.
Aktuelle Schadentreiber: Ransomware, Phishing & DDoS – was jetzt Priorität hat
Cyberattacken dominieren das Schadensbild
80 % der Unternehmen beobachteten in den letzten zwölf Monaten mehr Cyberattacken; nur 2 % weniger. Für die nächsten zwölf Monate erwarten 90 % mehr Angriffe. Cyberattacken sind für 67 % des Gesamtschadens verantwortlich: 178,6 Mrd. € entfallen auf Cybercrime – rund 30 Mrd. € mehr als im Vorjahr (2023: 148,2 Mrd. €).
Häufigste Schadentreiber
- Ransomware: 31 % (plus 8 Prozentpunkte)
- Phishing: 26 % (minus 5 Prozentpunkte)
- Passwortangriffe: 24 % (minus 5 Prozentpunkte)
- Schadsoftware-Infektionen: 21 % (minus 7 Prozentpunkte)
- DDoS (Distributed Denial of Service): 18 % (plus 6 Prozentpunkte)

Häufigste Angriffe & Trend: Ransomware 31 % (+8 PP), Phishing 26 % (−5 PP), Passwort 24 % (−5 PP),
Schadsoftware 21 % (−7 PP), DDoS 18 % (+6 PP)
Häufigste Angriffe – und wie wir sie mit Zero Trust ausbremsen
Ransomware: Eindämmen statt Stillstand
Mit Segmentierung, Least-Privilege (Prinzip der geringsten Rechte), Härtung kritischer Systeme und getesteten Wiederherstellungsplänen unterbinden wir die Massenverschlüsselung. Immutable/Offline-Backups und Wiederherstellungsübungen sind Pflicht – so minimieren wir Ausfallzeiten.
Sofortmaßnahmen
- Explizite Blocklisten für Ransomware-Techniken (z. B. Shadow Copies löschen, Massen-VSS-Manipulation).
- EDR-Regeln (Endpoint Detection & Response) gegen Script-basierte Ausführung, Anomalie-Alerts zu Verschlüsselungsraten.
- Runbooks für Isolierung, Kommunikation, Recht & Wiederherstellung.
Phishing: Zugangsdaten entwerten
Wir setzen flächendeckend MFA/2FA (Multi-/Zwei-Faktor-Authentifizierung) und – wo möglich – phishingsichere Verfahren (FIDO2/Passkeys) ein. Adaptive Richtlinien verweigern Logins aus riskanten Kontexten. Kombiniert mit kontinuierlicher Awareness sinkt die Erfolgsquote spürbar.
Schadsoftware & DDoS: Härtung und Resilienz
Applikationskontrolle, EDR/EPP (Endpoint Protection Platform), Patch-Automatisierung und minimale Ausführungsrechte reduzieren Infektionen. Gegen DDoS (Distributed Denial of Service) setzen wir auf skalierende Edge-Dienste, Redundanz und sauberes Traffic-Engineering.
Ransomware-Kampagnen kombinieren zunehmend Phishing, Passwortspray und Zero-Day-Exploits. Ohne Multi-Faktor-Authentifizierung, segmentierte Netzwerke und regelmäßig getestete Backups riskieren Unternehmen längere Ausfallzeiten und irreversible Datenverluste. Zero Trust ist keine Option mehr, sondern Voraussetzung.
Sicherheit in der Praxis: Welche Produkte welches Problem lösen
Cyberangriffe starten oft mit Phishing, Malware oder unsicheren Zugängen. Wir kombinieren Virenschutz, Endpoint-Management, Netzwerk-Firewalls und VPN, um diese Risiken gezielt zu eliminieren – auf Windows, macOS und Mobilgeräten.
| Sicherheitsproblem | Einfache Erklärung | Empfohlene Produkte | Was Sie damit erreichen |
|---|---|---|---|
| Viren-, Malware- & Phishing-Attacken (Windows) | Echtzeit-Scanner, Web- und Mail-Schutz blockieren bekannte und neue Bedrohungen, bevor sie Systeme kompromittieren. | Virenschutz für Windows Business Security & Endpoint |
|
| macOS: Adware, Phishing & Office-Makro-Malware | Spezialisierter mac-Schutz erkennt macOS-spezifische Bedrohungen und verhindert Manipulationen am Browser sowie gefährliche Makros. | Sicherheit für macOS Business Security & Endpoint |
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| Mobile: Phishing, Spyware & Geräteverlust | Mobile Security prüft Apps/Links, verschlüsselt Daten, ermöglicht Remote-Löschen und setzt Sicherheitsrichtlinien durch. | Mobile Sicherheit (Android & iOS) Business Security & Endpoint |
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| Unsichere öffentliche WLANs, Tracking & Geoblocking | VPN verschlüsselt den gesamten Datenverkehr, verbirgt die IP und schützt Privatsphäre sowie Online-Banking in unsicheren Netzen. | VPN & Online-Datenschutz Komplettpakete & Rundumschutz |
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| Ransomware & Verschlüsselungstrojaner | Verhaltensanalyse, Anti-Exploit und EDR erkennen typische Ransomware-Muster und stoppen die Ausführung frühzeitig. | Business Security & Endpoint Komplettpakete & Rundumschutz |
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| Unsichere Netzwerke & Einbruchsversuche | Next-Gen-Firewalls, IDS/IPS und segmentierte Netze filtern Angriffe am Perimeter und reduzieren die Angriffsfläche. | Netzwerkschutz & Firewalls Business Security & Endpoint |
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FAQ: Zero Trust – die wichtigsten Fragen & Antworten bezüglich IT-Sicherheit
Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um Zero-Trust-Sicherheit, Cloud-Schutz und IT-Strategien für Unternehmen -
kurz beantwortet, leicht verständlich
Was bedeutet Zero Trust in einem Satz?
Niemandem wird automatisch vertraut. Jeder Zugriff – ob von einem Nutzer, Gerät oder Programm – wird geprüft, bevor etwas freigegeben wird. So bleiben Ihre Daten sicher.
Worin unterscheidet sich Zero Trust von klassischem VPN oder Perimeter-Schutz?
Beim alten Modell gilt: Wer im Firmennetz ist, hat Zugang. Zero Trust prüft dagegen jede Verbindung einzeln. So haben Angreifer keine Chance, sich unbemerkt auszubreiten. Das gelingt mit modernen ZTNA-Komplettpaketen.
Ist Zero Trust auch für kleinere Unternehmen geeignet?
Ja, auf jeden Fall. Kleine und mittlere Unternehmen können mit einfachen Schritten starten: sichere Anmeldung (MFA), begrenzte Zugriffsrechte und ein zuverlässiger Virenschutz & EDR. So entsteht schnell ein hoher Schutz ohne großen Aufwand.
Welche technischen Voraussetzungen brauchen wir?
- Eine zentrale Anmeldung (z. B. über Azure AD )
- Mehrstufige Anmeldung (MFA) und sichere Geräte
- Endpoint-Schutz und ein System zur Überwachung (SIEM)
Wie gehen wir mit älteren Programmen oder Systemen um?
Auch ältere Anwendungen können weiterhin sicher betrieben werden – mit zusätzlichen Schutzschichten wie Proxy oder ZTNA-Gateway. Jeder Zugriff wird geprüft, sodass auch veraltete Systeme vor Angriffen geschützt bleiben. Für Software oder Betriebssysteme ohne offiziellen Support gibt es oft spezielle Sicherheits- oder Update-Erweiterungen.
- Beispiel: Windows 10 ESU (Extended Security Updates) bietet verlängerten Schutz nach Ablauf des regulären Supports.
- So bleiben Legacy-Systeme stabil, sicher und weiter nutzbar – ohne das gesamte Netzwerk zu gefährden.
- Passende Security- und Endpoint-Lösungen entdecken
Hilft Zero Trust auch gegen Ransomware?
Ja, sehr. Zero Trust verhindert, dass sich Schadsoftware im Netzwerk verbreitet. In Kombination mit unserem Virenschutz & EDR wird ein Angriff früh erkannt und gestoppt.
Welche Produkte empfehlen wir für den Einstieg?
- Virenschutz & EDR für Windows – schützt Geräte und stoppt Angriffe früh

